Diesen Apfelkuchen habe ich schon mit meiner Omi gebacken – es muss Ende der Neunziger gewesen sein, als wir in ihrer Küche jeden Sonntag einen Kuchen gebacken haben. Wenn ich heute backe, dann habe ich ein bisschen das Gefühl, ich backe mich zu meiner Omi zurück. Und ich höre sie immer noch sagen, wenn sie die erste Gabel Kuchen probiert: »Das ist ein Gedicht«. Aber probiert selber:

Portionen: 1 Blech mit hohem Rand (42 x 29cm)
Zubereitungszeit: 25 Minuten
Backzeit: 40 Minuten

Zutaten:

Für den Belag:

  • 1 kg Äpfel
  • 100g Zucker
  • 5 Esslöffel. Zitronensaft
  • 5 Esslöffel Wasser
  • 2 TL Zimt

Für den Teig:

  • 300g gute Butter
  • 300g Zucker
  • 6 Eier
  • 375 Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Schuss Sprudelwasser

So geht’s:

 

Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zucker, Zitronensaft, Wasser und Zimt in einem Topf ca. 4 Minuten leicht dünsten (nicht kochen). Äpfel durch ein Sieb gießen und auskühlen lassen.

Für den Teig die zimmerwarme Butter mit dem Mixer schön weiß aufschlagen und den Zucker und die Eier abwechselnd zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nach und nach unter die Masse geben. Am Schluss noch einen Schuss Sprudelwasser untermischen. Der Teig soll cremig sein. Das Backblech mit Backpapier auslegen oder ausfetten und mit Paniermehl bestäuben. Gut 2/3 des Teiges auf dem Blech verteilen und glatt streichen, die Äpfel darauf verteilen und den restlichen Teig mit einem Teigschaber über die Äpfel streichen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 170°C (Ober-/ Unterhitze) ca. 40 Minuten backen. Nach dem Abkühlen in Stücke schneiden und mit Puderzucker bestäuben und gerne frische Sahne dazu reichen.