Der Herbst ist da! Bunte Blätter und verschnupfte Nasen gehören wieder zum tagtäglichen Bild in der Bahn. Da ich schneller verschnupft bin, als ich gucken kann, esse ich zu dieser Zeit immer extra-viel Gemüse. Extra-viel, weil ich Obst verabscheue (zu nass, zu umständlich, zu fruchtig).

Mein liebstes Herbstgericht ist Kartoffelpüree mit roter Beete. Zusammen auf dem Teller sieht es fast aus wie ein kleines Kunstwerk, wenn der rote Saft auf den gestampften Kartoffeln zerläuft. Das Püree mache ich ganz klassisch mit mehligkochenden Kartoffeln, Butter, Milch, Salz, weißem Pfeffer und einem winzigen Hauch Muskatnuss (das Püree nur pürierten, auf keinen Fall mixen, sonst gibt es Kleister).

Die rote Beete mache ich nach einem Rezept vom Jamie Oliver: rote Beete mit Handschuhen schälen, würfeln und in eine mit Alufolie ausgelegte Auflaufform geben. Die Alufolie muss an den Enden überlappen. Mit Olivenöl und dunklem Balsamicoessig beträufeln, salzen und pfeffern und einen Zweig Rosmarin drauflegen und zu einem hübschen Päckchen verpacken. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 45 Minuten garen.

Dazu eine schöne Serie – Downton Abbey zum Beispiel – und schon stellt sich das kuschelige Herbstgefühl ein. Nur eine fehlt: Samson