Wenn es draußen kälter wird, kann man sich drinnen wieder gemütlich einkuscheln. Aber  weil man nur von Luft und Liebe allein nicht leben kann, muss man auch irgendwann was essen: wie wäre es mit einer schönen Kürbissuppe?

Letzte Woche habe ich eine große Entdeckung gemacht: die Schale vom Hokkaido-Kürbis muss gar nicht runter! Eine tolle Entdeckung, die ganz nebenbei über kurz oder lang wahrscheinlich meine Hand rettet.

Mit der Zeit habe ich ein einfaches und leckeres Rezept entwickelt, das ihr ganz einfach nachkommen könnt. hier ist es:

Portionen: ergibt einen großen Topf (ca. 8 Portionen)
Schwierigkeitsgrad: leicht
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten:

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800g)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1,5l Wasser
  • 4 EL Gemüsebrühe
  • 3 TL »Kürbiskönig« von Herbaria
  • 4 TL Orangensaft
  • Pfeffer

So geht’s:

Den Hokkaido-Kürbis mit einem scharfen Messer vorsichtig in grobe Stücke schneiden und die Kerne mit einem Teelöffel entfernen. Die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden (das kommt sich bei diesem Rezept nicht so genau, da nachher alles püriert wird). Zwiebeln schälen und grob hacken.

In einem großen Topf die Butter schmelzen und die Zwiebeln darin auf kleiner Flamme schön glasig anbraten. Das Wasser im Wasserkocher aufkochen und in den Topf geben. Die Gemüsebrühe dazugeben und 20 Minuten leicht kochen.

Die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren und die Kokosmilch, den »Kürbiskönig« und den Orangensaft hinzugeben und leicht aufkochen. Mit Pfeffer und ggf. bissen Salz abschmecken.

Im »Kürbiskönig« sind laut Zutatenliste Kokos, Steinsalz, Rohrohrzucker, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Paprika, Zimt, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Kardamom, schwarzer Pfeffer, Vanille und Cayennepfeffer in BIO-Qualität drin. Natürlich könnt ihr die Gewürze auch selber zusammenstellen und das eine oder andere, was ihr nicht so mögt, weglassen.

Ich koche oft lieber was mehr und friere es dann ein – das geht mit dieser Kürbissuppe ganz prima. Wenn ihr die Butter durch Öl ersetzt, ist die Suppe sogar vegan und laktosefrei.

Beim Kochen höre ich immer gerne Musik. Die Kürbissuppe wurde musikalisch untermalt von:
Glen Hansard: Didn’t He Ramble, 2015.